PRESSESTIMMEN
& MEINUNGEN:


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(…) Max Julian Otto meint er, (…) und nebenbei der Macher von freundlich-leisen Liedern mit hinterlistigen Texten. Ein Wortakrobat mit Gitarre – die Entdeckung des Abends.
Sylvia Möcklin, Aalener Nachrichten

„Liedermacherei der anderen Art: Nachdenklich, böse, schön bescheuert und manchmal auch richtig gepflegt.“
Schwäbisches Tagblatt

(…) wehmütige, manchmal selbstverlorene, meist auch zynische Songs in deutscher Sprache, deren dunkel-weiches Timbre immer auch einen Schuss Coolness abbekommt. (…)
kultura extra, Köln

(...) Vor allem im zweiten Teil des Liederabends zeigt er sich in solch vergnüglicher Hochform, durch und durch anarchisch, schräg, gut. Boris Vians Surrealismus lässt grüßen.
Aalener Nachrichten

(…) "Humor" sollte nicht alles dürfen, auch wenn einige lauthals lachen.
Andererseits ist Otto, wenn er so denkt, wie er denkt, und es genauso besingt, einfach klasse.

Aalener Nachrichten

„(…) Max Julian Otto – so wenig, wie man eindeutig fassen kann, wo der Vorname aufhört und der Nachname beginnt, so wenig wird man eine Schublade finden, in die man ihn stecken könnte. Es wird immer ein Stück rausgucken. Der Ausstatter ist auch Filmkünstler, der Zeichner Musiker, der Bühnenbildner Handwerker, der Kostümbildner Geschichtenerzähler. Seine Erfahrungen stammen aus der freien Kunst und der Werbung, von der Straße und aus der Gourmetküche, aus dem Comic-Heft und der Weltliteratur, aus schlechten Krimis und guten Kinderbüchern.“
Simone Sterr, Intendantin des Landestheaters Tübingen 2005 - 2014







CD-BESPRECHUNG (Ausschnitt)

„Später, wenn alles geschafft ist / später hast du immer frei / später genießt du die Aussicht / später bist du wieder dabei“ singt Max Julian Otto in „Später“ und man ahnt als Zuhörer, dass es später vielleicht zu spät sein könnte oder eben genau so wie es vorher war.

Vielleicht hat er ja zu viele Filme gesehen
Später. Jetzt hat Max Julian Otto erst mal eine CD aufgenommen. Eine ruhige, etwas traurige, eine erstaunlich direkte, eine spröde und poetische, die auch sehr lustige Stellen hat. Nur Otto und Elektrik Gisela, seine Gitarre. Verstärkt also, aber wohltemperiert, leise, meist gezupft, ganz selten mal geschlagen und sehr sparsam klangverändert.
(…)
Wie war das gerade? Man spult noch mal zurück: „Es gibt ein Für und viele Wider / und Orden, die niemand verleiht / im Radio spielen sie Liebeslieder / und wir verwarten unsre Zeit.“ Nicht immer geht es so ruhig und melancholisch zu. Man muss allerdings schon M. Otto heißen, um eine so vertrackte wie höchst prosaische Alltagssuada eines Vaters an sein Kind zu treibenden, Song-tauglichen Verszeilen zu machen: „Wenn ich damals gehabt hätte / was du heut hast, hätte ich die Chancen / die ich dann gehabt hätte / genutzt, wäre da hin gegangen, wo ich wollte / wenn ich damals gehabt hätte / was du jetzt hast, hätte ich bestimmt / wo hin gewollt, wo ich die Chancen / die ich sicher gehabt hätte…“ und so weiter, dass es einem die Ohren raushaut, nervig, furchtbar lustig, fast valentinesk und vielleicht ja kathartisch.
(…)
Und plötzlich hören die Worte auf
Es gibt Textstellen, die sind so entwaffnend, ungeschützt und manchmal auch nah am schlechten Schlagertext, und doch, hier, in diesem Zusammenhang, packt es einen und man ist unversehens ergriffen: „Ich bin alles was ich hab / ich nehme meine Masken ab /. . . Und plötzlich hören die Worte auf / und da ist nur noch Regen / weder kalt noch warm nur laut und dann ist da eine Tür / und dann wird dir jedes Morgen / endlich wieder unbekannt / und ich spür mein Herz so groß. . .“

„Fluchtfahrzeugverleih“ heißt diese CD, produziert haben sie Otto und der auch vom LTT bekannte Regisseur und Musiker Stefan Rogge. Sie erscheint am 27. Oktober. Ab da kann man ja mal reinhören, auf der Homepage www.fluchtfahrzeugverleih.de.

Schwäbisches Tagblatt/ Soundcheck/ Peter Ertle 15.10.2011







ARCHIV
& REFERENZEN:: Auswahl vorläufiger Höhepunkte
Danke, dass Ihr da wart.

26.09.2019 Tapetenwerk, Schoener und Panzer Architekten, unplugged, solo & ganzheitlich in voller Länge
21.01.2017 Schauspiel Leipzig, „Le Club“, moderiert von Wenzel Banneyer
05.07.2014 Landestheater Tübingen, LTT-oben "Irgendwas fehlt immer", plugged, solo & ganzheitlich
29.04.2014 GRIPS-Theater BONUSTRACK
16.11.2013 Schauspiel Leipzig, „Le Club“, moderiert von Wenzel Banneyer
27.,28.,29.,30.10 &
08.,09.,10.11 ZWEI ERINNERUNGEN von Stefan Rogge und Max Julian Otto
Orangerie-Theater im Volksgarten, Köln
04.11.2010, Thomas Prazak liest Oscar Wilde
& Max Julian Otto macht Musik, Antiquariat am Ballplatz, Mainz
06.06.2010, INDRA Musikclub, Hamburg, Sängerknaben und Sirenen, zusammen mit
Meike Schrader, Saskia Buggert, Nils Koppruch
28.05.2010, Orangerie-Theater im Volksgarten, Köln, ÜBER: Schönheit
10.10.2009, Reutlinger Kulturnacht, Café Sommer,plugged, solo & ganzheitlich
02.10.2009, Orangerie-Theater im Volksgarten, Kölner Theaternacht
19.07.2009, „The Silly Walk“, Köln, zusammen mit Bastian Wegner
04.07.2009, Theater Chemnitz, Exil, „Club Royal“
11.05.2009, Landestheater Tübingen, Foyer, plugged, solo & ganzheitlich
02.05.2009, Simultanhalle, Köln, Finissage "Die Schändung“
06.09.2008, Le Placard, zusammen mit Peter Güllenstern, Köln
06.07.2008, SOG Open Air, SWR-Wiese, Tübingen
04.05.2008, Landestheater Tübingen, LTT-oben, Benefiz zugunsten vom Ausstopfen bedrohter Füchse
12.12.2007, Landestheater Tübingen, „Spiel ohne Grenzen“
12.06.2005, Theater der Stadt Aalen, StockZwo, Nummer eins, unplugged, solo & ganzheitlich in voller Länge
18.05.2004, Theater der Stadt Aalen, „Showtime“





THEATER:


„ZWEI ERINNERUNGEN: DEGAS | ICH WERDE NICHT DA SEIN WENN DU MICH BRAUCHST“
von Stefan Rogge und Max Julian Otto

Orangerie Theater, Köln, 2011


Die Presse schrieb (und natürlich belegt das alles unsere eigene Auffassung):
(…)
„Ich werde nicht da sein, wenn du mich brauchst“ ist eine klare Ansage. Max Julian Otto, Liedermacher, Zeichner und Bühnenbildner in Personalunion, untermalt mit seinen Liedern im zweiten Teil des Abends das Sollen und Dürfen der Liebe; parallel dazu performen Ingo Heise und Katja Bramm deren kolossales Scheitern.

Diese ruhig erzählten Szenen müssen mit einem Minimum an Theaterdialog und Requisiten auskommen, was ungemein entkrampfend wirkt. Dafür findet Rogge dramaturgisch raffinierte Lösungen, wenn er zum Beispiel das unter den Frühstückstisch gepferchte Paar am eigenen Leib erfahren lässt, wo Nähe zuviel des Guten ist.

Die Geschichte der beiden Ex-Liebenden (…) wird jedoch im Wesentlichen von den wortgewaltigen Liedern erzählt. Es sind (…) wehmütige, manchmal selbstverlorene, meist auch zynische Songs in deutscher Sprache, deren dunkel-weiches Timbre immer auch einen Schuss Coolness abbekommt. (…)

(…) Womit wir bei den präziseren Liedern von Max Julian Otto wären, deren Texte (…)großartig Gegensätze gegeneinander auflisten oder Ungeheures in groben Strichen hinrotzen, während die Musik oft noch „nett" tut. Die dazu skizzierten Spielszenen sind dann am besten, wenn es selbstironisch und gemein wird, oder wenn der Musiker mit den Schauspielern spricht und dabei die theatrale Ebene durchbricht. Am Ende plädiert der Maler strahlend gegen selbstverliebtes Gejammer. So entsteht ein seltsamer Abend, an dem man sich wohlig eingelullt fühlt, obwohl man nicht weiß, wovon.

kultura extra, 31.10.2011, Köln








"TREEBOY"
von Michele Riml
Theaterstück für Kinder, Inszenierung Winfried Tobias, Musik & Ausstattung Max Julian Otto, Theater der Stadt Aalen, 2013
(...) „Mit starken Figuren, rasantem Tempo, Alltagswitz, aber zwischendurch auch ganz ohne Worte, mit zauberhafter Musik zu reinen Spielszenen, sorgt Winfried Tobias Inszenierung dafür, dass die ebenso brisante wie trockene Materie tatsächlich sowohl für Kinder als Erwachsene als wunderbar bunte Komödie voll nachhaltiger Bilder daherkommt. Beste Voraussetzungen also dafür, dem Anspruch an ein gutes Angebot im Bereich Kinder- und Jugendtheater gerecht zu werden.“
Aalener Nachrichten, 30.09.2013

Max Julian OTTO IN DEN AKTEN:
THEATER DER ZEIT


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ALLE Presseausschnitte decken sich mit unserer eigenen Auffassung von Herrn Ottos Qualitäten und Defekten.+








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